Airbagwesten

Bereits seit 2002 entwickelt die Firma Helite in Frankreich tragbare Airbagsysteme.
Stets unter dem Motto:

„so technisch wie nötig, so einfach wie möglich“

Die Helite Airbagsysteme revolutionieren das Thema Sicherheit im Motorradbereich – denn ein Großteil aller schweren und tödlichen Motorradunfälle sind auf Verletzungen im Oberkörperbereich zurückzuführen.

Seit ich 2014 an der Rennstrecke auf diese einfache und geniale Schutzausrüstung aufmerksam wurde, fahre ich selbst nicht mehr ohne Weste und habe sie direkt in mein Programm aufgenommen. Die einfache Handhabung er mechanischen Auslösung oder der elektronischen Variante und der effektive Schutz am gesamten Oberkörper sind die optimale Ergänzung für eine gute Schutzausrüstung.

Ich repariere seit 2007 Lederkombis – vorzugsweise von Rennstreckenfahrern. Dabei höre ich natürlich auch meist wo, wie und was bei dem Sturz passiert ist. Oft habe ich Wochen Zeit für die Reparatur der Kombi, weil der Fahrer erst wieder genesen muss. Ein gebrochenes Schlüsselbein ist da schon kaum der Rede wert, dauert aber seine Zeit. Rippenprellungen/-brüche, Schulterblattfrakturen, innere Verletzungen, Schleudertrauma etc. sind eben Begleiterscheinungen im Rennsport. Eine gute Lederkombi mit Level2 Protektoren + Rückenprotektor sind viel Wert um sich davor zu schützen.

Die Airbagweste bietet zusätzlichen Schutz:

  • Stabilisierung des Nackens und des Kopfes. Der Kopf bleibt in Neutralstellung fixiert
  • Verspäteter Aufprall des Kopfes auf den Boden. Reduktion der Beschleunigung auf das Gehirn
  • Schläge werden durch die große Oberfläche des Airbags absorbiert und verteilt
  • Der Körper wird durch den Airbag versteift, und macht ihn dadurch unempfindlicher gegenüber einem Aufprall
  • Der Oberkörper wird gegen Verdrehungen geschützt

Wenn die Weste auch nur einmal dein Schlüsselbein vor der Helmkante geschützt hat, war sie doch schon die Investition wert, oder?

Wichtig ist die Auswahl der Größe und die Weiteneinstellung der Weste! Sie muss für eine optimale Funktion korrekt sitzen und die Reißleine muss an der richtigen Stelle sowie in der richtigen Länge befestigt sein. Die elektronische Weste hat natürlich keine Reißleine, die korrekte Größe ist dennoch wichtig. Eine gute Beratung in allen Punkten könnt Ihr in meiner Werkstatt bekommen oder auch telefonisch. Ruft mich einfach an.

So kommst Du an Deine Airbagweste:

  • Westengröße an Hand der Tabelle ermitteln oder mit Größen- und Gewichtsangabe mit mir gemeinsam herausfinden
  • Kombi mit oder ohne Höcker? Wenn mit Höcker, dann die GP Air
  • Einsatz auf der Rennstrecke oder Straße oder beides?
  • GP Air oder Airnest/Turtle?
  • Bei zweiteiligen Kombis ohne Höcker mit integriertem (zu kurzen) Rückenprotektor empfiehlt sich das Modell „Turtle“ mit dem langen Protektor
  • Farbe wählen, Modell wählen
  • Über Ersatzpatrone und zusätzlicher Reißleine nachdenken (für Zweit-/Drittmoped)
  • Anrufen oder Mail schreiben mit Deinem Wunsch und beraten lassen
  • Paket bekommen, aufreißen, freuen

Das musst Du vor dem ersten Einsatz beachten:

  • Kombi inkl. Rückenprotektor anziehen und Weste überwerfen
  • Einstellen der drei Klettbänder: nicht zu eng einstellen, es sollte zwischen jedem Verschluss eine faustbreit Platz sein. Der auslösende Airbag hat sonst nicht genug Raum
  • Reißleine am Rahmen befestigen (NICHT AM LENKER!), mittig zwischen Tank und Sitzbank oder seitlich am Rahmen (z.B. beim Sozius)
  • Einstellen der Reißleine so kurz wie möglich! Je länger die Leine, desto länger die Auslösezeit!
  • Der Patronenhalter oder der Plastikverschluss können, je nach Sitzposition, den Tank verkratzen. Vorsorglich hilft da eine Tankschutzfolie oder ein Lederüberzieher
  • Beim ersten Einsatz nicht vergessen, die Leine anzustöpseln
  • Beim Absteigen nicht fluchtartig das Fahrzeug verlassen, sonst löst die Weste aus. Normalerweise aber nicht (erst ab 30kg Zugkraft)
  • Die GP-Air ist für die Kombis mit Höcker gedacht – speziell für die Rennstrecke. Du kannst dann auf den Rückenprotektor in der Kombi verzichten, solltest aber den Wirbelsäulenschutz mit einem Steißprotektor verlängern (lassen – 35€). Rückenprotektor und GP-Air sind echt viel Gewicht und schränken die Bewegungsfreiheit erheblich ein.
  • eTurtle und eGP Air haben natürlich keine Reißleine. Hier drückst Du dreimal aufs Knöpfchen bis die LED Anzeige grün blinkt. Zum Ausmachen wieder dreimal drücken. Das musst Du nur einmal am Tag machen, zwischendurch wechselt die Weste in den Schlafmodus sobald sie 45sec nicht bewegt wurde. Der Strom reicht für 25h. Bein orangener Anzeige sollte die Weste bald aufgeladen werden, dafür braucht es 3h.

Diese Arbeiten kann ich an Deiner Airbagweste ausführen:

  • Kletteinstellbäner kürzen
  • Klettkragen (bei Airnest und Turtle 1) entfernen
  • Patches aufnähen mit Klett oder direkt auf die Weste
  • Reparaturen am Obermaterial
  • Kragenausschnitt vergrößern an der GP Air (drückt manchmal am Hals)
  • Weitenregulierung bei GP Air
  • Abdeckung für Höckerausschnitt bei GP Air falls die Kombi keinen Höcker hat
  • individuelle Lösungen

Selbstverständlich kannst Du mich auch auf der Rennstrecke, in meiner Werkstatt oder bei Veranstaltungen ansprechen. In der Farbe schwarz habe ich die Modelle „Airnest“, „Turtle“ und „GP Air“ sowie die e Varianten immer am Lager und bei Veranstaltungen auch dabei. Bei Farbwünschen ist eine Vorbestellung besser.

Umfassende Informationen und die Möglichkeit Deine Weste mit der Seriennummer zu registrieren findest Du unter helite.de

Du hast Fragen zur Airbagweste? Schau doch erst einmal hier in den FAQ nach!   faq

Airbagwesten

Airbagwesten

  • Airnest rot 1
  • Airnest navy blue 2
  • Airnest high-vis 4
  • Airnest pink 1
  • Airnest blau 2